Turnverein Bergheim/Sieg

Die Geschichte des Vereins

100 Jahre TV 1909 e.V. Bergheim/Sieg

-  Rückblick und Ausblick - 

von Jochen Köster (Aus der Festschrift anlässlich des 100jährigen TVB-Jubiläums)
 

Einhundert Jahre alt – und immer noch quicklebendig!

Zwar können wir niemanden von den Gründungsmitgliedern mehr direkt befragen, wie es damals im malerischen alten Fischerdörfchen Bergheim nahe den Siegauen aussah, wie es zuging im Dorf- und Vereinsleben jener Zeit, als unser Turnverein gegründet wurde – aber es gibt  Aufzeichnungen, Dokumente und mündliche Überlieferungen über mehrere Generationen hinweg, die uns auch heute noch ein Bild über die damalige Zeit ermöglichen.
Unter dieser Vereinsfahne haben sich seit vielen Jahrzehnten sowohl die aktiven als auch die inaktiv gewordenen Sportler, Jung und Alt, versammelt. Nicht nur aus sportlichem Anlass, sondern auch im geschichtlichen Ablauf des Dorfgeschehens, bei frohen Festen gleichermaßen wie bei Trauerfeierlichkeiten.
Das Mitführen von Fahnen und Flaggen hat heute aus unterschiedlichen Gründen kaum noch „Konjunktur“.
Wir zeigen bewusst und mit Stolz unsere Vereinsfahne bei vielen Veranstaltungen als sichtbares Zeichen für gelebte Gemeinschaft und/oder  Anteilnahme.
Geschichtliche und politische Entwicklungen haben Ziele und Formen der Körperertüchtigung in Vereinen vom „Frisch – Fromm – Fröhlich – Frei“ von Turnvater Jahn über gezielte Wehrsport-Varianten  hin bis zum heute individuell eingeforderten „Dienstleistungsunternehmen Sport, Spiel und Spaß“ geführt.
Mehr als je sind da ehrenamtliche Helfer und Mandatsträger gefragt, damit diesem gesellschaftlichen Anspruch erfolgreich Rechnung getragen werden kann. Sie alle können in dieser Festschrift zwar nicht genannt werden – stellvertretend für sie werden aber namentlich Erwähnung finden alle bisherigen neun Vorsitzenden des Vereins. Rein rechnerisch ergibt sich da eine durchschnittliche Verweildauer im Amte von über zehn Jahren – allerdings relativiert sich diese Zahl unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Ägiden Schürmann/Engels/Reinartz zusammen fast dreiviertel der Gesamtzeit ausmachen. 
Jeder der einmal ein Ehrenamt verantwortlich ausgeübt hat, weiß, was es bedeutet, sich über Jahrzehnte hinweg an herausragender Stelle erfolgreich zu engagieren.
 
Ihnen gilt deshalb unser ganz besonderer Dank!

Die ersten 75 Jahre

Im Respekt vor der Aufbauleistung vergangener Generationen und eingedenk der Tatsache, dass rückblickend eine zeitnähere Berichterstattung der glättenden Sicht aus größerer Ferne vorzuziehen ist, wird über diesen Zeitraum aus der vor 25 Jahren erstellten Festschrift  zitiert:
„Am Buß- und Bettag des Jahres 1909 berief der Bergheimer Lehrer und spätere Schulleiter Paul Schürmann eine Versammlung in die Gaststätte Siegberg ein, um einen Turnverein zu gründen.“
Seinem Ruf folgten etwa 90 sportbegeisterte Männer. Der damalige Bezirk 7 des Rhein-Sieg-Gaues entsandte zu dieser Gründungsversammlung die Herren Gymnasialturnlehrer Schumacher aus Siegburg sowie Hanhs und Mengdenberg vom Siegburger Turnverein 1862/92 und den Turnwart des Sieglarer Turnvereins Jean Bornheim. Nachdem Herr Schumacher über Ziel und Zweck eines Turnvereins gesprochen hatte, bat er die Versammlung, der Gründung des Bergheimer Turnvereins zuzustimmen. Als vorläufigen Vorstand wählte man folgende Herren:
Zum 1. Vorsitzenden Paul Schürmann, zum 2. Vorsitzenden Johann Reinartz, zum Schriftführer Julius Hirsch, zum Kassenwart Peter Blum.
 
Die ersten 30 Turnabende übernahm Jean Bornheim aus Sieglar. Es entwickelte sich für die damaligen Verhältnisse ein sehr reger Sportbetrieb, der zunächst nur aus Turnspielen und Freiübungen bestand, da der Verein noch keinerlei Turngerät besaß. Jean Bornheim, der in dieser armen Zeit den Weg von Sieglar nach Bergheim und zurück zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen musste, setzte sich sehr für die neu gegründete Turngruppe ein. Ihm gebührt ein besonderer Dank.
Durch die Bemühungen Peter Blums und den Opferwillen der Mitglieder konnten schon Anfang des Jahres 1910 ein neues Reck und ein gebrauchter Barren beschafft werden. Jetzt ging es mit viel Mut und Fleiß an die Geräte. Ostermontag 1910 stellte sich die junge Riege zum erstenmal auf dem Schulhof den Bergheimer Bürgern vor und erntete für ihre Leistungen den Beifall der nicht geringen Zuschauermenge. Im Juli 1910 wurde das erste Stiftungsfest unter Mitwirkung der Brudervereine aus Sieglar und Siegburg gefeiert. Die beiden Vereine überboten allerdings die Leistungen der Bergheimer bei weitem; jedoch auch Paul Schürmann mit seiner jungen Riege fand erhebliche Beachtung. Im Juni 1912 entsandte der Verein zum ersten Male Wettkämpfer zum Bezirksturnfest in Kaldauen. Die vier Turner Gottfried Schell, Christian Elfgen, Johann Wipperfürth und Peter Schneider kehrten als Sieger zurück, dazu belegte die 4 x 100 m-Staffel mit Schürmann - Schell- Elfgen - Rodenkirchen den zweiten Platz. Im Herbst des selben Jahres mussten jedoch die Turner Peter Hensen, Christian Ludwig, Peter Knipp, Johann Brungs und Paul Brodeßer zum Militär, im Jahre 1913 folgten die Turner Gottfried Schell, Christian Elfgen, Josef Knipp und Johann Wipperfürth. Damit war die ganze erste Riege Soldat, aber die Jugendriege hatte sich inzwischen gut entwickelt, so dass der Turnbetrieb fortgesetzt wurde.
 
Paul Schürmann - Vorsitzender 1909-1933
Paul Schürmann - Vorsitzender 1909-1933
 
Der Ausbruch des 1. Weltkrieges im August 1914 legte den Turnbetrieb lahm. Nur wenige konnten noch zum Turnen erscheinen. Als 1918 die furchtbaren Kriegswirren ein Ende gefunden hatten, wurden mit Entsetzen große Lücken in unserem Mitgliederbestand festgestellt. Dreizehn Mitglieder kehrten nicht mehr zurück. Jedoch schon Anfang des Jahres 1919 fanden sich einige der zurückgekehrten Mitglieder zusammen, um die brachliegende Arbeit des Vereins wieder zu beleben. Die Turnübungen konnten aber erst im April aufgenommen werden, weil der Saal noch von englischen Truppen belegt war. Damals wurde der Verein von folgendem neuen Vorstand geführt: Vom 1. Vorsitzenden Paul Schürmann, 2. Vorsitzenden Gottfried Schell, Schriftführer Johann Schell, Kassenwart Heinrich Brungs, 1. Turnwart Johann Wipperfürth und 2. Turnwart Michael Wipperfürth.
Bei der Nikolausfeier im selben Jahr zog sich Johann Wipperfürth eine Verletzung aufgrund eines Unfalls am Reck zu und musste dadurch sein Amt als 1. Turnwart an Michael Wipperfürth abgeben. Fleißiges Training förderte das Können der Bergheimer Turner, so dass auch in den kommenden Jahren aussichtsreiche Wettkämpfer unseres Vereins an den Gaufesten teilnahmen. 
Die turnerische Leitung unseres Vereins war inzwischen auf Josef Wipperfürth übergegangen, der sich lange Zeit im Sieglarer Turnverein fortgebildet hatte. Unter seiner Leitung führte unser Verein auch die Wettkämpfe durch, bei deren Sieg die von Reichspräsident Ebert gestiftete Plakette vergeben wurde. Dreimal konnte sie von Bergheim errungen werden und ging somit, nachdem sie bis dahin der Turnverein Sieglar besessen hatte, endgültig an unseren Verein über. 
Am 9. Oktober 1927 fand in Bergheim das Bezirksfest statt, für den TV ein großer Erfolg.
Am 1. Juli 1928 erfolgte die Eintragung des Vereins ins Vereinsregister beim Amtsgericht in Siegburg.
Am 28. und 29. Juli nahm der Verein am Deutschen Turnfest in Köln teil und beteiligte sich mit neun Turnern am Gauwertungsturnen. In demselben Jahr wurden mehrere Gerätewettkämpfe zwischen Bergheim, Sieglar, Troisdorf, Bonner Turnverein, Universität Bonn und Polizeischule Bonn erfolgreich ausgetragen. Auch der Bergheimer Turnverein blieb von einer Krise nicht verschont. Im Jahre 1933 legte der langjährige Vorsitzende Paul Schürmann sein Amt aus Gesundheitsgründen als Schwerkriegsbeschädigter nieder. An seine Stelle wählte man Michael Wipperfürth zum 1. Vorsitzenden.
Er hatte jedoch nur kurze Zeit das Amt des 1. Vorsitzenden inne. Die "Machthaber des tausendjährigen Reiches" setzten seinem unermüdlichen Schaffen ein vorläufiges Ende. Er konnte noch maßgeblich das 25jährige Jubelfest mitgestalten, musste aber kurze Zeit später seinen Posten und die von ihm geleitete Jugendabteilung wegen "politischer Unzuverlässigkeit" zur Verfügung stellen. Zu seinem Nachfolger wurde Wilhelm Engels gewählt.

Turnriege 1930
Turnriege 1930
 
Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde jeglicher Turnbetrieb eingestellt, der Übungssaal wurde für Industriezwecke verwendet.
Nach Ende dieses Krieges, dem elf junge Turner zum Opfer gefallen waren, begann Josef Wipperfürth mit den übrigen Turnern wieder mit dem Turnbetrieb. Im Mai 1949 feierte der Verein im Saale Gaspers sein 40jähriges Bestehen. Bei dieser Feier wirkte besonders die Kunstturnriege der Kölner Sporthochschule unter der Leitung von Helmut Bantz mit. Den Turnbrüdern Wilhelm Engels, Michael Wipperfürth, Josef Wipperfürth und Josef Schell wurde anlässlich des 40jährigen Bestehens der Gauehrenbrief durch den Gauvorsitzenden Dr. Pentrup überreicht.
Es folgten Jahre intensiver Breitenarbeit und Schulung in Wochenendlehrgängen durch bekannte Spitzenturner wie Hardy Frenger, Wuppertal, Heribert Jagek, Düsseldorf, und Herbert Winter aus Köln. Auch nahmen wir an den Lehrgängen im Gau teil. Auf diese Weise bildete sich eine gute Stammriege heran, die immer wieder zu Wettkämpfen verpflichtet wurde.
Im Jahre 1955 ging der Wunsch aller Turner in Erfüllung, eine eigene Turnhalle zu besitzen. Durch die eifrigen Bemühungen bei den maßgebenden Stellen durch unseren Ehrenturnwart Josef Wipperfürth konnte die durch Eigenleistung erbaute Halle im Dezember 1955 von dem damaligen Regierungspräsidenten Dr. Warsch seiner Bestimmung übergeben werden.

Grundsteinlegung der Halle am Paul-Schürmann-Platz 1953
Grundsteinlegung der Halle am Paul-Schürmann-Platz 1953
 
Die Einweihungsfeier erreichte ihren Höhepunkt mit dem Kunstturnen am Nachmittag im Saale Siegberg, ausgeführt durch die bewährte Riege der Kölner Turnerschaft 1843, an ihrer Spitze Helmut Bantz und der japanische Meisterturner Dr. Masumi Ota. Von diesem Tag an lief der Turnbetrieb auf Hochtouren. Einen weiteren Höhepunkt brachte das Deutsche Turnfest 1958 in München. Zweiundzwanzig Mitglieder unseres Vereins fuhren nach München, davon sechs als Wettkämpfer. Alle sechs kehrten als Sieger nach Bergheim zurück.

Dr. Ota, Helmut Bantz, Josef Wipperfürth
Dr. Ota, Helmut Bantz, Josef Wipperfürth

Helmut Bantz - 1956 Olympiasieger in Melbourne
Helmut Bantz - 1956 Olympiasieger in Melbourne

 

Am 9. November 1958 trat die Riege zum Wettkampf in Rath-Heumar gegen die dortige Turnerschaft und den Turnverein Ruppichteroth an und errang den 1. Sieg. Beim Fritz-Schellmann-Gedächtnistumen am Buß- und Bettag belegte die Riege hinter dem Allgemeinen Turnverein Bonn einen vielbeachteten zweiten Platz.

München 1958
München 1958

 

Während der Vorbereitungen für das Gauturnfest im Juni 1959 wurde der Verein von einem harten Schicksalsschlag getroffen. Unser Gründer und damaliger Ehrenvorsitzender Paul Schürmann wurde in Berlin, wo er bei seinem Sohn zu Besuch weilte, infolge eines Verkehrsunfalls so schwer verletzt, dass er den Folgen am 22. Januar 1959 erlag. Am 27. Januar 1959 wurde er in Bergheim mit allen Ehren zu Grabe getragen. Trotz dieses Schicksalsschlages wurde das 50jährige Jubiläumsjahr gebührend gefeiert.

Festzug 1959
Festzug 1959
H. J. Engels am Barren 1959
H. J. Engels am Barren 1959
 
Am 6. und 7. Juni wurde das Gauturnfest durchgeführt. Am 6. Juni wurde der Festkommers im Saale Siegberg gefeiert. Es wirkten mit: Die Rheinlandriege des Rheinischen Turnerbundes, die Damenriege des Turngaues Rhein-Sieg, das Festorchester Schell Troisdorf, der Männergesangverein "Concordia" Bergheim und die Turnriege des T. V. Bergheim. Abgeschlossen wurde die Jubiläumsfeier mit einem gemütlichen Beisammensein der Vereinsfamilie am 8. Juni im Saale Siegberg.
Im Jahre 1965 legte der langjährige Vorsitzende Wilhelm Engels sein Amt als 1. Vorsitzender nieder, weil seiner Meinung nach ein jüngeres Mitglied dieses Amt übernehmen sollte. Die Wahl fiel auf den damaligen 1. Geschäftsführer Franz-Heinz Junkersdorf.
Am 21. Januar 1968 übertrug der Gauvorstand auf dem Gauturntag in Beuel dem Turnverein 1909 e. V. Bergheim/Sieg wiederum die Austragung des Gauturnfestes 1969, das in Verbindung mit dem 60jährigen Bestehen durchgeführt wurde.
 
Gegen Ende der 60er Jahre zählte der Verein gegen 400 Mitglieder. Zu den erwachsenen Turnern war eine stattliche Anzahl schulpflichtiger Jungen gekommen. Aber auch viele Mädchen waren dem Verein beigetreten, deren Leistungen im Sieg-Rhein-Gau große Beachtung fanden. Ferner wurden eine Hausfrauenriege und eine Altherrenriege gegründet. Neben dem Turnen wurde auch noch die Leichtathletik gepflegt. Die Vereinskameraden Klingshirn und Most haben sich hierin verdient gemacht und manchen Turner dazu bewegt, das Sportabzeichen zu erwerben. Den Turngruppen schloss sich 1969 eine Volleyballabteilung an. 1971 kam eine Tischtennisabteilung, 1972 eine Wanderabteilung dazu. 1975 wurde eine eigene Leichtathletikabteilung ins Leben gerufen, und im Februar 1978 kam es schließlich noch zur Gründung der Ju-Jutsu-Abteilung.
Inzwischen war es auch zu einem Wechsel in der Vereinsführung gekommen. Im November 1974 gab der sehr engagierte 1. Vorsitzende Franz-Heinz Junkersdorf den Vorsitz ab. Zum neuen Vorsitzenden wurde Karl Matuszak gewählt, der aber schon im April 1975 die Vereinsführung an Peter Wolf, den nunmehrigen 1. Vorsitzenden, weitergab.
 
1979 feierte der Turnverein sein 70jähriges Bestehen. In diesem Jubiläumsjahr wurden verschiedene sportliche Veranstaltungen durchgeführt. 
Begonnen wurde mit den Gaurundenwettkämpfen der Mädchen und Jungen im Turnen. Neben dem Volkslauf mit Volkswandern wurde das Leichtathletiksportfest für Senioren durchgeführt. Es folgten Stadtmeisterschaften im Tischtennis, Volleyball und Turnen. Höhepunkt sollte das Gau-Kinderturn- und Spielfest am 26. August sein. Alle Vorbereitungen waren getroffen, der Sportplatz "Im Krausacker" mit Geräten bestückt, die Erbsensuppe gekocht. Doch mit dem Eintreffen der ersten Teilnehmer setzte ein Gewitterregen ein, der den Sportplatz in kurzer Zeit unter Wasser setzte. Die Spiele konnten zum Leidwesen aller Beteiligten nicht durchgeführt werden. In Zusammenarbeit mit dem Turngau wurde kurzfristig ein neuer Termin festgelegt und die Spiele wurden dann am 28. Oktober 1979 erfolgreich im Schulzentrum in Troisdorf-Sieglar durchgeführt.
Der Gründungstag wurde mit einem Festkommers am 21. November 1979 im Saale "Alt Bergheim" gefeiert. Es wirkten mit: das Schell-Streichquintett, die Gymnastikgruppe des TV Sieglar, die Damen- und Herrenriege des TuS Birk und die Ju-Jutsu-Gruppe des TV Bergheim. Es war ein guter Abschluss des Jubiläumsjahres.
Vereinsfoto Erwachsene 1969
Vereinsfoto Erwachsene 1969
Vereinsfoto Jugend 1969
Vereinsfoto Jugend 1969

 

Bei den Neuwahlen im März 1980 stellte sich Peter Wolf aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Zum Nachfolger als 1. Vorsitzender wurde Hans Reinartz gewählt. 
Der Turnverein hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem ausgesprochenen Verein des Breitensports entwickelt. Während früher die Turnabteilung die stärksten aktiven Leistungsgruppen stellte, hat sich dies heute auf die anderen Sportarten verlagert. Die fast 700 Mitglieder des Turnvereins, davon über die Hälfte Kinder und Jugendliche, sind fast alle noch sportlich aktiv tätig.
Soweit aus der Festschrift 1984.
 

Die letzten 25 Jahre

Maßgeblich geprägt wurde dieser Zeitraum durch die zunehmend deutlich werdende Notwendigkeit, den Weg vom ursprünglichen Ideal einer „großen Vereinsfamilie“ hin zu einem Verbund ganz unterschiedlicher Interessen und Motivationen in der Mitgliedschaft zu finden.
Hans Reinartz als bestimmende Persönlichkeit im Vorstand hat diesen Weg zielstrebig und mit großer Durchsetzungsfähigkeit eingeleitet und verfolgt und wurde dabei durch den ebenfalls jahrzehntelang aufopferungsvoll als Oberturnwart tätigen Wilhelm Buschmann im praktischen Übungsbetrieb optimal unterstützt. 
Hans Reinartz strahlte in seiner Amtszeit gleichermaßen Respekt wie Zuversicht aus. Er brachte bei den Vorstandssitzungen alle seine Mitstreiter ganz schön in Bewegung, gelegentlich auch ins Schwitzen! Dasselbe tat seine unvergessene Frau Leni für den halben Verein bei den maßgeblich von ihr getragenen traditionellen Tanzveranstaltungen im Saale Gaspers.
Zunehmend fanden neue Sportarten Eingang in die Angebotspalette des TVB, manche Trendsportarten auch nur für kurze Zeit – es würde den Rahmen sprengen, hier auf Einzelheiten einzugehen. Die Folgeseiten dieser Festschrift mit Einzelberichten aus allen Abteilungen belegen eindrucksvoll, mit Blick in die Vergangenheit, den heutigen Sachstand im Detail.
Sein Nachfolger Dieter Krämer hat es verstanden, auch seine Vorstandsmitglieder für Einzelaufgaben vollverantwortlich einzubinden. Ohne praktiziertes Teamwork unter Nutzung aller technischen Möglichkeiten ist eine Vereinsführung heute kaum mehr vorstellbar.
In seine Amtszeit fallen strukturelle Änderungen im Verein. Ein deutlicher Mitgliederzuwachs war die Folge, obwohl sich viele Mitbürger grundsätzlich scheuen, feste Bindungen einzugehen oder sie einzuhalten, was leider nicht nur bezüglich einer Vereinsmitgliedschaft gilt! Trotz der verstärkt feststellbaren Fluktuation hat die Mitgliederzahl inzwischen die Tausendgrenze überschritten.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass der Verein  in den letzten Jahren für seine  vorbildlichen, erfolgreichen Bemühungen zur Integration der Mitbürger im Neubaugebiet „Zum Krausacker“ zweimal mit dem Rhein-Sieg-Sportförderpreis der Kreissparkassenstiftung ausgezeichnet wurde. Rückblickend auf eine erfolgreiche Dekade legte Dieter Krämer 2008 sein Amt nieder, und die Mitgliederversammlung wählte zum neuen Vorsitzenden Heiner Droste, der aus seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Geschäftsführer in besonderem Maße über alle fachlichen Voraussetzungen für die kommenden Aufgaben verfügt.
Einer der Arbeitsschwerpunkte des neuen Vorstandes war die Planung und Organisation der Veranstaltungen aus Anlass des hundertjährigen Vereins-Jubiläums im Jahre 2009, zu dem diese Festschrift erscheint.
Die Auswahl der drei zentralen Veranstaltungen macht deutlich, wie der Verein sich und seine Aufgaben für die Zukunft sieht:
Einmal ist die Zielgruppe die weite Öffentlichkeit, die zu erreichen es  zeitgemäßer Methoden und Ansprachen bedarf. So wird begonnen  mit einer Tanz- und Musikveranstaltung der neueren Art, die vor allem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen anspricht und in des Wortes wahrster Bedeutung „in Bewegung bringt“.
Es folgt, diesmal in ganz großem Stil, unsere traditionelle Kinder-Veranstaltung „Bunter Rasen“. Möglichst viele junge Menschen schon im Kindergarten- und Schulalter anzusprechen und für das Mitmachen an Bewegungsspielen aller Art zu gewinnen – das ist wohl aller Mühen wert!
 
Und schließlich wollen wir auch nicht verzichten auf eine eher traditionelle Veranstaltung für alle Interessenten, insbesondere unsere älteren, aber im Herzen jung gebliebenen Mitglieder: Mit einem Festkommers in der Siegauenhalle finden die Feierlichkeiten ihren würdigen Abschluss.
Eingerahmt werden diese drei Schwerpunkt-Veranstaltungen, wie in jedem Jahr, von der Jahreshauptversammlung im März sowie einer Festmesse mit anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal zur Erinnerung an die verstorbenen Vereinsmitglieder am Totensonntag.
Der Turnverein 1909 e.V. Bergheim/Sieg ist ein gefestigter, gesunder Verein. Er hat 100  Jahre bewegter Vergangenheit überlebt und geht mit Mut und Zuversicht die nächsten 100 Jahre an!
 

Kleine Ergänzung zur Vereinsgeschichte – oder: Was nur zwischen den Zeilen steht!

Manches in der vorstehenden 100-jährigen Vereinsgeschichte liest sich im Rückblick so, als seien die vielfältigen Entwicklungen wie selbstverständlich und völlig problemlos über die Bühne gegangen.
Nein, so war es in Wirklichkeit nicht. 
Um über die kleineren oder auch größeren Begebenheiten am Rande nachzudenken, haben wir uns zusammengesetzt mit verdienten Jubilaren und dem Ältestenrat. Wir haben Erinnerungen aufgefrischt an erfreuliche, nachdenklich stimmende oder lustige Erlebnisse mitten aus dem Vereinsleben. Auch die Dinge unter der Überschrift Pleiten, Pech und Pannen gehören dazu. Das Wohl und Wehe eines Vereins hängt nicht nur von den jeweiligen Vorständen ab, sondern gleichermaßen vom Wirken vieler, vieler Ungenannter. Spektakuläre Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel der Turnhallenbau am heutigen Paul-Schürmann-Platz im Jahre 1955, bei dem sich Initiator und treibende Kraft Josef Wipperfürth besondere Verdienste erwarb, wären in der heutigen Zeit kaum mehr möglich. Die Zeiten sind vorbei, in denen sich viele Menschen nicht nur als zahlendes Mitglied im Verein fühlten, sondern sich mit diesem auch voll identifizierten, und weniger nach dem eigenen Vorteil als nach dem Wohl der Gemeinschaft fragten. Aber gottlob gibt es sie auch heute noch, Mitglieder, die sich über Gebühr für den Verein eingesetzt haben und immer noch einsetzen.
Grundsteinlegung 1953
Grundsteinlegung 1953

 

Zu dem denkwürdigen Treffen im Vereinslokal Weis, bei dem zur Einstimmung vom Initiator Dieter Wieland historische Lichtbild- und Filmaufnahmen aus dem Vereinsleben beigesteuert wurden, kamen die Mitglieder Johann Brodesser, Hans-Josef Grommes, Franz-Heinz Junkersdorf, Manfred Nowakowski, Dieter Wieland, Heiner Droste, Dieter Lingnau, Eberhard Müller, Jochen Köster und als Gast Hans Junkersdorf zusammen. Was dabei herauskam – versammelt waren stolze „500 Vereins-Mitgliedsjahre“ – soll hier festgeschrieben und damit der Nachwelt erhalten werden. Selbst auf die Gefahr hin, dass manches unvollständig bleibt und das eine oder andere den meist älteren Herren nicht mehr ganz richtig in Erinnerung geblieben sein sollte. Doch blicken wir zurück und hören uns an, was bei diesem Nostalgie-Abend unter anderem zur Sprache kam……
 

Neubeginn im Jahre 1945 nach dem schrecklichen 2. Weltkrieg 

Die damalige Turnstätte, der Saal Siegberg „Zur Linde“, war ausgebrannt, nur die ehemalige Bühne war noch überdacht. Als das bestehende Restgebäude mit ausgeliehenen Theaterkulissen notdürftig „abgedichtet“ war, begann der Turnbetrieb wieder. Nicht aber, bevor die Reckstange, die Barrenholme und die Ringe mit geeigneten Tüchern vom winterlichen Raureif gründlich befreit waren. 
 
Jugendturner hinter dem Saal 1948
Jugendturner hinter dem Saal 1948
 
Fast schon komfortabel fühlte man sich später, als die ganze Halle provisorisch wieder geschlossen war. Im Rohbau! Eine Zentralheizung wie heute gab es nicht, vielmehr musste jedes Mitglied, das zum Turnen kam, einige Briketts oder zumindest einen ordentlichen Prügel Holz zum Verheizen mitbringen. (Und heute wird hemmungslos gemeckert, wenn die Temperatur in unseren modernen Hallen zwecks Energieeinsparung mal ein oder zwei Grad abgesenkt wird.) In der Vereinsgeschichte heißt es zum Bau der (damals) vereinseigenen Turnhalle am Paul-Schürmann-Platz im Jahre 1955 schlicht und einfach: „... konnte die in Eigenleistung erbaute Halle im Dezember 1955 ihrer Bestimmung übergeben werden“. Und wie sah das in der Praxis aus?
Den Handwerkern im Dorf, sofern sie Vereinsmitglied waren, ging es so, wie kürzlich der langjährige Oberturnwart Wilhelm Buschmann berichtete. Der kam gerade von der Nachtschicht nach Hause, da stand schon der ehrenamtliche Bauleiter Johann Kettwig bei ihm auf der Matte, wohlgemerkt nicht im Turnsaal, sondern auf der Fußmatte vor seinem Haus, mit der unmissverständlichen Weisung: „Auf, auf, wir müssen weiter schaffen. Schlafen kannst du später!“
Man muss dazu wissen, dass der gesamte Bau, mit Ausnahme des damals noch völlig neuartigen Schwingbodens, von den Mitgliedern geplant und gebaut wurde. Am Ende wusste keiner mehr, wie viele Tausend Arbeitsstunden da insgesamt zusammengekommen sind. 
 
Postkarte "Zur Linde"
Postkarte "Zur Linde"

 

Turnfest auf dem Sportplatz
Turnfest auf dem Sportplatz
 

Paul Schürmann

Am 22. Januar 1959 wurde der Vereinsgründer und Ehrenvorsitzende Paul Schürmann, unter überwältigender Anteilnahme von ganz Bergheim, zu Grabe getragen.
Nicht nur der Verein, sondern Generationen von Schülerinnen und Schülern, die von seiner strengen, aber immer gerechten Erziehung profitiert haben, nahmen bei beißender Kälte auf dem Friedhofsgelände fröstelnd und bewegt von ihm Abschied. Bei einigen war das Zittern ganz besonders ausgeprägt und konnte nur mit äußerster Sportlerdisziplin und guter Körperbeherrschung unterdrückt werden - man beachte das Datum! Denn zu Ehren des beliebten Pädagogen und Sportförderers Paul Schürmann war die gesamte erste Turnriege in leichter Turnkleidung zur Ehrenwache angetreten. 
 

Pastorsgeschichten

Auch von anderen Männern mit Vorbildfunktion war die Rede, so von den letzten drei Vorgängern unseres heutigen Pastors Thomas Montkowski. 
Als in den fünfziger Jahren verstärkt Mädchen und Frauen sich aktiv sportlich zu betätigen begannen, war das dem Dechant Hooven mehr als nur ein kleiner Dorn im Auge. Dass nun endlich auch in Bergheim Frauen und Mädchen in den Verein eintraten, war in der Tat neu. Heute macht das angeblich „schwache Geschlecht“ über 60 % der Mitgliedschaft aus!
Zeugen erinnern sich, dass es damals – mit einer Tirade über die Verderbtheit der gesamten Menschheit als Höhepunkt – empört und lautmächtig von der Kanzel dröhnte: „...und dann treiben sich jetzt auch die Frauen halbnackt auf dem Turnboden herum!“
Potz Blitz! Dabei war die damalige „Turn-Mode“, so man davon überhaupt sprechen kann, nach heutigen Maßstäben eher hochgeschlossen und fast ein wenig spießig zu nennen. 
Auch der Nachfolger Pastor Messerschmitt hatte so seine Probleme mit der Turnjugend. 
Die Ausgangslage: An einem Sonntagvormittag sollte und wollte die Bergheimer Jugend an den Bundesjugendspielen in Bonn teilnehmen. Die Zahl der Teilnehmer war bekannt. Soweit, so gut. Aber zur gleichen Zeit fand traditionell in Bergheim der Kindergottesdienst statt. Auf Antrag hatte Pastor Messerschmitt großzügig einer Verlegung des Kindergottesdienstes auf einen ungewohnt frühen Termin zugestimmt. Damals gab es sonntags noch insgesamt vier Messen! Das war an sich schon ein mächtiges Entgegenkommen, weil aus diesem Grunde eine andere Messe verlegt und das wiederum jener Klientel vermittelt werden musste. 
Am Sonntag, zu Beginn des Kindergottesdienstes, wurde von der Kanzel herab kontrolliert. „Peter, wo gehst du gleich hin?“ „Zu den Bundesjugendspielen nach Bonn, Herr Pastor!“ „Und du, Heiner?“ „Auch nach Bonn.“ „Und du, Ulrich?“ „Auch nach….“ So ging es weiter, der Pastor kannte alle seine Schäflein! 
Böse wurde er aber, als er die Zahl der demnach anschließend nach Bonn fahrenden kleinen Kirchenbesucher mit der ihm vorab im Antrag auf Verlegung des Kindergottesdienstes genannten Zahl verglich. Nur knapp die Hälfte der im Antrag genannten Schüler saß vor ihm in den ersten Bänken! Sollte man ihm, um den Verlegungsantrag dringlicher zu machen, bewusst eine größere Zahl genannt haben? Oder, was Gott verhüten möge, sollte gar die Hälfte der Schüler diese günstige Gelegenheit genutzt haben, an diesem Tage überhaupt nicht zur Kirche zu gehen? Nichts als Ärger mit der Turnerei!
Auch Pfarrer Boxler stemmte sich mächtig gegen das Überhandnehmen sportlicher Aktivitäten am Sonntag. Das hätte man beim Turnverein wissen müssen. Ein für Sonntag geplanter und mit viel Aufwand vorbereiteter Volkslauf in den Siegniederungen fiel seinem kurzfristigen Veto zum Opfer. Doch oh Wunder: im Jahr darauf nahm Pfarrer Boxler höchstpersönlich am sonntäglichen Volkslauf teil!
 

Vorstandssitzungen 

Sie sind vertraulich und finden im Normalfall unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Doch in einem Dorfverein nimmt man das nicht immer so genau. Das eine oder andere dringt schon mal nach außen. 
In der Zeit, als Franz-Heinz Junkersdorf den Vorsitz hatte, gab es entweder nur ganz kurze oder aber „besonders lange“ Sitzungen. Wie das? Nun, im Regelfall hatte Franz-Heinz schon alles im Vorlauf selbst entschieden und seine Mitstreiter brauchten seinen „Beschlüssen“ eigentlich nur zuzustimmen. Manchmal aber ging es außerhalb der Tagesordnung am Tresen munter weiter, einmal wohl bis zwei Uhr nachts. Nach beschwerlichem Heimweg wunderten sich dann die Teilnehmer, dass die jeweiligen Ehehälften den ganz besonderen Fleiß und den übergroßen Einsatz für den Turnverein gar nicht richtig zu würdigen wussten! 
Auch Hans Reinartz, in dessen Zeit als Vorsitzender unter anderem die Feierlichkeiten anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums fielen, hatte anfangs nicht das richtige Vertrauen in die Formulierungskunst und Entscheidungskraft seiner Mitstreiter. Jedenfalls war es nicht ungewöhnlich, dass er bei fast jedem Tagesordnungspunkt sehr bald einen vortrefflich formulierten Beschlussvorschlag zur Hand hatte, dem im Zweifelsfall, auch mangels Zeit und Mut für Gegenvorstellungen, entsprochen wurde. Es dauerte eine ganze Zeit, bis alle kapiert hatten, dass diese Formulierungen schon daheim bei Diskussion und Festlegung der Tagesordnung festgeschrieben wurden.
Wie gesagt, so war das am Anfang. Zur Ehrenrettung von Hans muss festgehalten werden, dass er später für Sitzungsprotokollangelegenheiten sehr wohl dem dafür zuständigen Pressereferenten weitgehend freie Hand ließ. 
 

Jahreshauptversammlungen

Diese Geschichten können eigentlich nur die Treuesten der Treuen im Verein, nämlich die Teilnehmer an den jedes Jahr meist im März stattfindenden Jahreshauptversammlungen nachvollziehen. Das größte Problem manchmal war – leider – die Schwierigkeit, das laut Satzung zur Beschlussfähigkeit erforderliche knappe halbe Hundert stimmberechtigter Mitglieder zusammen zu bringen. Alles weitere, die Bestellung der Kandidaten für die Wiederwahl oder Neubesetzung von Positionen im Vorstand, eine notwendig werdende Neufestsetzung des Mitgliedsbeitrages (früher nannte man diese Prozedur treffender „Beitragserhöhung“), Abstimmungen über alle denkbaren vorbereiteten Anträge - das alles ging im Regelfall problemlos über die Bühne.
Wie das? Nun, irgendetwas hat das wohl mit der richtigen Auswahl der Versammlungsleiter zu tun. Einer guten Tradition gehorchend, hat man da vorzugsweise auf die Mithilfe sturmerprobter Pädagogen vertraut.
Bei Paul Schürmann war Widerspruch sowieso kaum denkbar. 
Auch unter der Regie von Heinrich Brodeßer kamen offenbar nur Anträge zur Abstimmung, über die im Vorfeld weitgehend Einigkeit hergestellt worden war. Wer erinnert sich nicht an sein triumphierendes „er hat Ja gesagt!!!“, wenn ein Wahlvorschlag mit überwältigender Mehrheit angenommen und beim Kandidaten auch nur leiseste Zustimmung erkennbar wurde? 
Lehrer wissen berufsbedingt wohl am besten, wie man delikate Dinge regelt, ohne gegen bestehende Vorschriften zu verstoßen. War Heinrich einmal verhindert, war auf Josef Rondorf Verlass, seinen Schulleiter- Kollegen aus Müllekoven. Ein Zusammenspiel von Bergheim und Müllekoven: die Behauptung stimmt, dass Sport verbindet. Sie gilt gleichermaßen für Nationen wie für Nachbarorte!
 

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